vergangene projekte

"Circus Agado... und die Wunderkammer des Handelns"

Kapuzinerkirche Linz

Premiere September 2021

„Circus Agado“ mit seinem bunten Ensemble zieht in die ehemalige Kapuzinerkirche ein – und wird zum Schauplatz für nachhaltiges, achtsames, selbstbestimmtes Handeln. Kunst-stück um Kunst-stück aus den unterschiedlichsten Lebenswelten (Tanz, Performance, Sport, Technik, et cetera) reihen sich aneinander… zum großen Teil homorvoll, manchmal verzaubernd, unter die Haut gehend… immer jedoch inspirierend. Es entsteht eine „Wunderkammer des Handelns“ aus der sich jede Besucherin, jeder Besucher Impulse für sein eingenes Handeln mit nach Hause nehmen darf. Begleitet wird das Circus-Spektakel virtuos und liebevoll von unserer Circus-Kapelle.

Regie/Idee: Christian Scharrer
Licht: Rudolf Fedrizzi
Projektleitung, Schauspiel: Lisa Aigelsperger
Bühnenbild: Jörg Wascher
Zeremonienmeister: Horst Finger
Musikalische Leitung: Christoph Althoff
Musik & sounds: Julia Brüggenwerth

Ensemble und Mitwirkende: Lidiia Althoff, David Anderlik, Dalina Dalkilic, Wolfgang Fadi Dorninger, Maria Fenneis, Peter Füreder, Juliane Gierlinger, Christian Gierlinger, Danica Golic, Ingrid Gruber-Seiberl, Sophie Gusenbauer, Raman Hassan, Gerald Hirsa, Andreas Jungwirth, Christiane Kohl, Walter Kohl, Barbara Mittelböck, Kristina Nikolova, Danica Nikolic, Philipp Obermüller, Christian Öllinger, Christina Pichler, Karl Plettenbauer, Manfred Rohregger, Emil Rubasch, Kurt Sixtl, Brigitte Spannring, Peter Swoboda, Sonja Traubinger, Peter Wansch

"86.400 – von der einen Welt zur anderen"

Gärtnerei und Baumschule "Thurnermeisterhof

Premiere November 2019

Das Theaterstück ist eine Parabel auf den menschlichen Umgang mit aktuellen globalen Herausforderungen – Umweltzerstörung, Klimawandel, Endlichkeit von Ressourcen, und dadurch induzierte Konflikte auf persönlicher bis hin zur globalen Ebene. Es appelliert an die Handlungsfähigkeit von Menschen. Jeder Mensch ist handlungsfähig, und jeder Mensch darf für sich und seine Umwelt Verantwortung übernehmen – v.a. auch im Hinblick auf Maßnahmen zur Rettung des Klimas. Bewusstlosigkeit (u.a. auch im Sinne von Unachtsamkeit im Umgang mit natürlichen Ressourcen) hemmt die Entscheidungsfreiheit der Menschen. Gleichzeitig stellt jede getroffene Entscheidung eine Konsequenz für unseren Lebensraum dar.  Was passiert, wenn Ressourcen nicht für alle reichen? Diese und weitere ethische Fragestellungen zu menschlichem Handeln bei existentieller Bedrohung werden im Stück aufgeworfen.

Regie: Christian Scharrer
Theaterstück von: Karin Schmid, Christian Scharrer, Dominik Hohl
Tanz: Danica Golic
Sound Design: Wolfgang Fadi Dorninger
Licht: Rudolf Fedrizzi
Produktionsleitung: Lisa Aigelsperger

„The Fight“ - ein Kampf über 12 Runden und darüber hinaus

Mai 2009 – März 2011

Ein Dokumentattheaterstück leitete die Geburt von Theater Stellwerk ein. Ein Boxring diente als  Bühne, als Symbol für das Jahr „Eins“ nach der Weltwirtschaftskrise. Theater Stellwerk erforschte die lokale Bedeutung dieser Wirtschaftskrise ganz nah an den Problemen und Schwierigkeiten der Menschen, hier vor Ort. Kein Spektakel wurde veranstaltet um die betroffenen Menschen auch noch kulturell vorzuführen, sondern professionell Ursachen und Wirkung untersucht und auf die Bühne gebracht. Die ProtagonistInnen berichteten von ihren eigenen Kämpfen in deren Wirtschafts-, Bildungs-, Freizeit-, Arbeits- und Lebenswelten. Es wurde also nicht ein fiktionaler Konflikt mittels fiktionaler Textvorgaben behandelt, sondern auf der Bühne kamen ExpertInnen zu Wort: Menschen, die eigene Erfahrungen, Erlebnisse, Meinungen, Interpretationsmodelle zur Thematik vorweisen konnten. Mit diesem Stück nahm Theater Stellwerk eine Bestandsaufnahme ökonomischer und sozialer Entwicklungen mit den Instrumentarien des Theaters vor.